施蒂里亚州最年轻的牧师
文岑斯-沙格(Vinzenz Schager)神父是格罗明(Gröbming)、厄布拉恩(Öblarn)、圣马丁(St. Martin)和克莱因索尔克(Kleinsölk)教区的负责人。32 岁的他不仅是利岑地区最年轻的神父,也是整个施蒂利亚州最年轻的神父。.
„文岑茨神父指着办公室现在的白墙说:“在我搬进来之前,这里都是粉红色的。为了能够粉刷这些墙壁,必须获得联邦古迹办公室的批准。毕竟,格罗明是施蒂里亚州最古老的教区之一,因此这里的建筑也可以追溯到历史时期。自去年 9 月以来,该教区一直由文岑茨(Vinzenz)神父管理,他接替了安德烈亚斯-舍伊申普夫鲁格(Andreas Scheuchenpflug)神父。他与文岑茨神父一样,也是来自阿德蒙特修道院的本笃会修士。.
全力支持...
尽管年事已高,但安德烈亚斯神父仍希望尽全力支持他的继任者,这也是他将继续住在格罗明教区的原因。当被问及今后哪些地方应继续保持原样,哪些地方应由他亲笔签名时,文岑斯神父回答说:„我是一个凡事都会先仔细研究、核对后再做改动的人“。这也是他打算如何处理教区接管事宜的方式。尽管如此,他还是在上任伊始就打破了一个古老的传统:丰收节。这是因为去年的丰收节第一次被迫推迟。文岑茨神父解释说,这只是 „一个不幸的巧合“,因为在同一时间,格劳宾正在举办另一个节日。幸运的是,双方并没有结怨:„人们以极其友好的态度和开放的胸怀欢迎我加入他们的社区“,格劳宾新任教区牧师强调说。.
忏悔经历复兴
格罗明(Gröbming)教区加入上恩恩河谷牧区已有近九年时间。该牧区由 11 个堂区组成,目前由牧区负责人安德烈亚斯-莱希纳(Andreas Lechner)神父和这位 32 岁的本笃会修士共同负责。除了格罗明,文森特神父还负责厄布拉恩、圣马丁和克莱因索尔克的堂区。他希望给每个教区带来的首先是时间。文森特神父说:„这样,人们就可以顺便来和我聊聊天“。文岑斯神父说,„这样人们就可以顺便来和我聊聊天“。除了与神父交谈,告解也很受欢迎,尤其是 12 至 30 岁的年轻人。文岑兹神父认为,这主要是由于社交媒体导致的隐私缺失:"成长中的一代人在选择倾诉对象时非常谨慎。因为他们非常害怕被公开曝光。而倾诉则保证了对方的保密性。在那里说的话仍然是隐私,不会被泄露出去"。“
Berufswunsch von klein auf
Mit seinen 32 Jahren zählt auch Pater Vinzenz selbst zur jüngeren Generation. Aufgewachsen im Leobner Stadtteil Göss hat er in Graz maturiert. Den Wunsch Priester zu werden, hat er jedoch schon viel früher verspürt: „Anscheinend habe ich bereits im Kindergarten davon gesprochen“, erzählt Pater Vinzenz lachend. Somit verwundert es auch nicht weiter, dass er schon kurze Zeit später als Ministrant in die Pfarre Göss eingebunden war. Im Alter von 20 Jahren folgte der nächste große Schritt: der Einzug ins Kloster. Dieser sei vorerst jedoch nicht mit Verpflichtungen verbunden gewesen, sondern „sollte mir einfach zeigen, ob das Leben als Geistlicher für mich passt“, erklärt er. Seine Eltern haben ihn nach Admont begleitet, denn „vor allem meine Mutter wollte sehen, wie und wo ich wohne. Ob ich ein helles Zimmer habe, oder in einem finsteren Kammerl hausen muss“, bemerkt Pater Vinzenz schmunzelnd. Trotz des einmaligen Ambientes waren es jedoch nicht die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des Klosters, die Pater Vinzenz zum Bleiben bewegt haben. „Das Stift ist ein Ort, an dem ich Zukunft und Fortschritt spüre“, beschreibt er die Stimmung in der Abtei. Ein knappes Jahr nach seinem Einzug wurde er bereits mit der Ordenstracht der Benediktiner ausgestattet. Im Februar 2016 legte er die zeitliche Profess ab und begann mit dem Studium der Theologie in Salzburg. Im Februar 2019 folgte die ewige Profess und schon zwei Jahre darauf die Weihe zum Priester. Auf die Frage, ob er trotz seiner Zielstrebigkeit auch einmal Zweifel an seiner Berufswahl gehegt habe, antwortet er: „Natürlich gibt es auch Phasen, in denen es einmal nicht so gut läuft. Aber meine Entscheidung infrage gestellt, habe ich nie.“
Priester ist man immer
Pater Vinzenz selbst stammt zwar aus einer katholisch geprägten Familie, doch „Kirchgänger waren meine Eltern nie. Sie führen schon lange ein Gasthaus, deshalb war und ist am Sonntag keine Zeit für andere Dinge“, wie er sagt. Seit seinem Amtsantritt als Pfarrer ist auch für ihn der Sonntag ein arbeitsreicher Tag. Ob er auch einmal frei hat? „Einen Tag, an dem ich kein Priester bin, gibt es natürlich nicht. Wenn man sich dafür entscheidet, gestaltet sich das ganze Leben danach“, beschreibt er die verschwimmende Grenze zwischen Berufs- und Privatleben. Trotzdem versuche er, den Montag frei von Terminen zu halten, um Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden verbringen zu können. Abends trainiere er entweder im Fitnessstudio, lese ein Buch, oder „ich sitze einfach in Jogginghosen und Hoodie auf der Couch und schaue mir eine Serie an, so wie jeder andere auch“, umreißt Pater Vinzenz seine Freizeitbeschäftigung.
Gottes Nähe spürbar machen
Zu seinen Aufgaben als Priester zählt auch sein Engagement in örtlichen Schulen. Drei Jahre lang hat Pater Vinzenz am Stiftsgymnasium in Admont gelehrt, seit kurzem unterrichtet er Religion an der Volksschule in St. Martin. „Ich möchte den Kindern die Sakramente näher bringen und ihnen auch erklären, warum wir gewisse Kirchenfeste feiern“, spricht der Geistliche über den Inhalt seines Unterrichts. Doch nicht nur die Hintergründe, sondern auch die Gestaltung von kirchlichen Festen sei für ihn von großer Bedeutung, wie er sagt: „Ich lege großen Wert auf Liturgie.“ Schließlich glaube er fest daran, dass die Sorgfalt, mit der Worte gesprochen und Gesten vollzogen werden, etwas bewegt. Denn durch das feierliche Zelebrieren der Heiligen Messe könne Gott spürbar gemacht, die Gemeinschaft gestärkt und Kraft für den Alltag geschöpft werden, so Pater Vinzenz, für den es eine seiner wichtigsten Aufgaben sei, die Menschen mit Gott und untereinander zu verbinden, wie er sagt.