Architektura biblioteki klasztornej w Admont
"Das achte Weltwunder" – die Architektur der Admonter Klosterbibliothek
Ósmy cud świata - Biblioteka klasztoru Admont
In der Vergangenheit bezeichnete man diesen Saal auch als "Ósmy cud świata". Das Zusammenspiel seiner gewaltigen Dimensionen, seiner architektonischen Gliederung, seines Bücherbestandes und seiner künstlerischen Ausstattung wirkt zeitlos atemberaubend.
Słynna na całym świecie biblioteka opactwa Admont znajduje się we wschodnim skrzydle budynku opactwa. Im ersten Obergeschoss des Südtraktes ist sie über das Muzeum zugänglich. Mit einer Długość 70 mz szerokością 14 metrów i wysokością 11 metrów (12,7 metra w centralnej kopule), to pomieszczenie jest największa sala biblioteki klasztornej na świecie.
Die ältere Literatur nennt fälschlich den aus Steyr stammenden Baumeister Gotthard Hayberger als Architekten. Nach dem heutigen Forschungsstand hat der aus Wien gebürtige und hauptsächlich in der Steiermark tätige Architekt Josef Hueber den Bibliothekssaal geplant und die Bauarbeiten geleitet. Dabei hat er sich den bis 1726 erbauten Prunkbau der kaiserlichen Hofbibliothek (heute Nationalbibliothek) in Wien zum Vorbild genommen.
Drei Kompartimente und sieben Kuppeln
Hueber zbudował również Admonter Hall w trzy przedziały geteilt: In einen zentralen, längsovalen Kuppelraum und in zwei beidseitig angegliederte Flügelsäle. Die beiden Flügelsäle sind in je drei Jochen von gelängten Platzlgewölben überspannt. Somit überwölben insgesamt 7 kopuł den gesamten langgestreckten Prunksaal. Er ist durch zwei Geschosse geführt, und 48 Fenster belichten ihn.
Zwölf gewölbetragende Säulen aus rötlichem Marmor betonen den zentralen Kuppelraum. Sie setzen dabei einen vertikalen Akzent. Auf eine Galerie verzichtete Hueber hier jedoch. So lenkt der Raum die Aufmerksamkeit auf das mittlere, für das Bibliotheksprogramm wesentliche Kuppelfresko (alle Deckengemälde stammen von Bartolomeo Altomonte). Es hat die göttliche Offenbarung mit der Darstellung der personifizierten göttlichen Weisheit zum Thema.
In den beiden langen Seitensälen zieht sich hingegen eine von Konsolen getragene Galerie entlang. Dadurch betont sie die Zweigeschossigkeit und drückt die Kuppelhöhe. Maßgeblich für den Raumeindruck sind außerdem die zweigeschossigen Bücherschränke. In den Ecken aller Teilräume sind diese Schränke abgerundet. Allerdings verdeckt diese bereits auf das Empire vorgreifende Raumlösung 12 der insgesamt 60 Fenster. Hinter den je zwei inneren Eckschränken der Flügelsäle führen an vier Stellen der Bibliothek Wendeltreppen zur umlaufenden Galerie im Obergeschoß.
Täuschend echte Attrappen von Bücherrücken in nicht als solchen erkennbaren Türen bewahren den homogenen Raumeindruck. Die Besucher nennen sie „die Geheimtüren“ der Admonter Bibliothek.
Farbe, Licht und Aufklärung
The Admont Book Hall został zaplanowany dopiero około 1765 roku. Die Bauarbeiten dürften 1773 abgeschlossen gewesen sein. Die Architektur der Admonter Klosterbibliothek unterscheidet sich im Inneren somit auffallend von älteren Büchersälen und anderen Stiftsbibliotheken des 18. Jahrhunderts. Besonders deutlich wird der Unterschied in der Farbgebung und Belichtung. Für Helligkeit sorgen zunächst schon die zahlreichen Fenster. Statt wie in warmen Brauntönen früherer Bibliotheken sind die Admonter Bücherschränke in weiß mit sparsamer Goldverzierung ausgeführt. Zum einen deuten sich hier Stilelemente des Rokoko an. Zum anderen spiegelt sich darin die geistige Strömung dieser Zeit: die Epoche der Aufklärung.
Oświeceniowego ducha czuć oczywiście także w księgozbiorze, dziełach sztuki, a nawet na podłodze sali. Ponad 7000 kamieni w kształcie diamentów aus weißem, rotem und grauem Marmor sind in der gesamten Bibliothek in raffinierter Weise zu geometrischen Mustern gefügt. Je nach subjektiver Wahrnehmung lassen sich dabei Bänder, Zickzack-Linien, Würfel oder scheinbar räumliche Stufengebilde erkennen.