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Nova predstavitev Admontovih umetniških zakladov

Nova predstavitev Admontovih umetniških zakladov

Admonter Kunstschätze neu präsentiert: Zum 950-Jahre-Jubiläum des Stiftes Admont (im Jahr 2024) wurde das Kunsthistorische Museum neu verortet.

Die Geschichte des Kunsthistorischen Museums

Die erstmalige Einrichtung und Gestaltung einer kunsthistorischen Sammlung im Stift Admont erfolgte Mitte des 20. Jahrhunderts durch den damaligen Stiftsarchivar P. Adalbert Krause. Er hat dafür im 2. Obergeschoß des Südtraktes der Klosteranlage ein Kunsthistorisches Museum mit den wertvollsten Sammlungs-Beständen des Stiftes eingerichtet.

Dieses Museum wurde im Jahr 1959 feierlich eröffnet. Die damalige Presse sprach von einer „Schatzkammer steirischer Kunst“. Gut 20 Jahre später – im Jahr 1980 – erfuhr sie in neuen Räumen eine Umgestaltung und Erweiterung. Noch einmal 20 Jahre später, ab Herbst des Jahres 2000, folgte dann eine mehrjährige Um- und Neubauphase im gesamten Süd- und Osttrakt der Klosteranlage. Ihr Zweck war, die verschiedenen musealen Bereiche in großem und modernem Stil darin unterzubringen. Bis zum Jahr 2023 befand sich das Kunsthistorische Museum schließlich im 1. Obergeschoß.

Admonter Kunstschätze im Erdgeschoß

Anlässlich des 950-Jahre-Jubiläums des Stiftes Admont wurde das Muzej umetnostne zgodovine neu verortet. Es ist nämlich vom Obergeschoß in das Erdgeschoß gewandert. Außerdem wurde es flächenmäßig sowie inhaltlich erweitert. Im davor liegenden Raum zeigt die Dauerausstellung der „Zbirka Mayer“ sakrale gotische Werke. Zusammen mit ihnen sind nun alle kunsthistorischen Bestände in einem Geschoß vereint. Im wechselseitigen Dialog kommen die hochkarätigen Ausstellungsstücke dieser beiden kunsthistorischen Abteilungen somit unter vielfältigen Aspekten neu zur Geltung.

Die Neuaufstellung der Admonter Kunstschätze

Die Neuaufstellung des Kunsthistorischen Museums erfolgte nach chronologischen und thematischen Kriterien. Den ersten Raumeindruck prägt dabei die hochwertige Ausstellungsarchitektur. Leitsystem und Farbkonzept ermöglichen eine klare Orientierung. Diverse Informationsschienen eröffnen rasche, aber auch tiefgründige Zugänge zu bedeutenden Werken. Sie stammen aus der Gotik und der Renaissance, aus dem Barock und Rokoko und nun auch aus dem 19. und 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Zu den Exponaten zählen Gemälde, Skulpturen, Handschriften und Objekte aus der Paramenten- bzw. Kunstkammer. Neben deren Bezügen zur Abtei Admont fokussiert sich das Ausstellungskonzept zudem auf ihre Kontextualisierung hinsichtlich ihrer kunsthistorischen und spirituellen Dimension.

Admonter Kunstschätze vom Mittelalter bis zur Renaissance

Aus der Welt des Mittelalters der „Sammlung Mayer“ kommend, betritt man zunächst dieselbe Zeitebene. Sie zeigt erlesene Buchkunstwerke, Heiligenfiguren, Tafelbilder, Zimelien (Teile eines Kirchenschatzes) und liturgische Textilien. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Tragaltar aus Böhmen von 1375. In der „Madonna mit Kind“ von Bernard van Orley (um 1520–40) und dem Backgammon (um 1550) kommt hingegen bereits der Geist der Renaissance zum Ausdruck.

Barock: Josef Stammel und Benno Haan

Einen Schwerpunkt bildet das Barock. Es ist vertreten durch Gemälde mit sakralen und weltlichen Themen bedeutender österreichischer Barockmaler wie Martin Johann Schmidt („Kremser Schmidt“) und Johann von Lederwasch. Neu hinzugekommen ist außerdem neben weiteren Dauerleihgaben aus der „Sammlung Karl Mayr“ niederländische Malerei von Gerard Dou und Rachel Ruysch.

Dem Stiftsbildhauer Josef Stammel (1695–1765) und dem umfangreichen Werk des Admonter Benediktiners Frater Benno Haan (1631–1720) sind eigene Bereiche gewidmet. Der Kunststicker Benno Haan hat für das Stift Admont eine Fülle an liturgischen Gewändern geschaffen – jedes Stück von unschätzbarem Wert und höchster Qualität. Zu den barocken Zimelien zählen zudem Monstranzen, darunter eine prachtvolle barocke Festmonstranz (1741), Kelche, Brustkreuze der Äbte und mehr.

Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

In der neu aufgestellten Abteilung ist nun auch Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zugegen. Dazu zählen etwa Gemälde von Rudolf von Alt, Friedrich Gauermann und Carl Spitzweg sowie liturgisches Gerät aus der Neugotik. Vertreter der österreichischen Kunst unserer Zeit am Ende des Rundganges bilden schließlich eine Brücke zum „Muzej sodobne umetnosti“ im 2. Obergeschoß.

Eine Reihe der für die Geschichte des Stiftes Admont besonders repräsentativen Werke finden Sie außerdem einen Stock höher in der Jubilejna razstava.

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