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23 anni di Museo dell'Abbazia

23 anni di Museo dell'Abbazia di Admont

23 Jahre Museum Admont: unerwartete Vielfalt und staunende Gäste

Das Museum des 1074 gegründeten Stiftes Admont blickt in seiner heutigen Form auf 23 Jahre Erfolgsgeschichte zurück. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2003 ist es bekannt für die unerwartete Vielfalt, die es seinen nicht selten staunenden Gästen zu bieten hat. Bereits 1994 erarbeiteten die damaligen Äbte Benedikt Schlömicher (reg. 1978-1996) und Bruno Hubl (reg. 1996-2017) ein Konzept für die Restaurierung und Neugestaltung der gesamten Admonter Stiftsanlage. Daran beteiligt waren außerdem der Konvent, der damalige Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner und Stiftsbaumeister Lambert Gahbauer.

Vom Entwicklungsplan zum neuen Museum

1995 ist Architekt Manfred Wehdorn mit der Erstellung eines baulichen Entwicklungsplans beauftragt worden. Das Ausbauprojekt umfasste das Großprojekt Museum, die Sanierung der Außenanlagen und den Einbau eines modernen Restaurants. Dazu kam der Ausbau des Wirtschafts-, Apotheken- sowie des Ost- und Südtrakts. Das Erscheinungsbild des Stiftes Admont hat sich dadurch wesentlich zum Positiven verändert.

Solide Basis für die Realisierung dieses Projektes waren u.a. die vorhandenen Museumsbestände, die erfolgreichen stiftischen Wirtschaftsbetriebe, aber auch die hoffnungserweckenden steigenden Besucherzahlen. Hinter allem stand zudem eine Absicht, die auch heute noch gilt: Das Museum soll die benediktinische Geisteshaltung vermitteln. Außerdem soll es wichtiges Kulturgut erhalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Auch die Belebung der Region und die Schaffung von Arbeitsplätzen waren klare Ziele.

1999 wurde mit der Verwirklichung der ausgereiften Pläne begonnen. Nach fünfjähriger Umbauzeit hat das neue Museum des Stiftes Admont im Jahre 2003 eröffnet. Eingebettet in die Klosteranlage liegt es mitten in Österreich in einer atemberaubenden Landschaft am Zugang zum Parco Nazionale Gesäuse. Unter einem Dach finden sich Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ein historisches Museo di Storia Naturale und das Erlebnis der la più grande biblioteca monastica del mondo. Die zahlreichen Museumsgäste zeigten sich merklich überrascht vom lebendigen Dialog zwischen Tradition und Innovation. Ebenso überraschte sie die enorme Vielfalt des musealen Angebotes – und das ist heute noch so.

23 Jahre Museum Admont: ein Rückblick

In den letzten 23 Jahren ist vieles geschehen. Schon 1997 wurde unter dem Künstlerischen Leiter Michael Braunsteiner die Kulturabteilung gegründet. Gleichzeitig begann die inhaltliche Konzeption des neuen Museums. In diesem Jahr wurde auch der Grundstein für den Aufbau der Sammlung Gegenwartskunst gelegt. Diese umfasst heute über 1000 Werke österreichischer Kunst der Nachkriegsgenerationen aus verschiedensten Genres. Außerdem wurde die MADE FOR ADMONT-Schiene gegründet und die Spezialsammlung JENSEITS DES SEHENS – KUNST VERBINDET BLINDE UND SEHENDE etabliert.

Stiftsbibliothek, Gotik-Museum und Sonderausstellungen

Im Zeitraum von 2005 bis 2008 wurde die Admonter Stiftsbibliothek einer aufwändigen Gesamtrestaurierung unterzogen. Sonderausstellungen begleiteten das Jahr ihrer Wiedereröffnung 2008. Es war zugleich das Jahr mit den meisten Besucherinnen und Besuchern in der gesamten Geschichte unseres Museums. Nicht unerwähnt bleiben soll allerdings auch der herbe Rückschlag im Jahre 2014. Völlig unerwartet bedrohte damals ein Befall mit Schadinsekten den wertvollen Bücherbestand der Bibliothek. Alle Lebensstadien der Museumsschädlinge (Käfer, Larven, Puppen und Eier bzw. Brut) mussten deshalb mit riesigem Aufwand vollständig bekämpft werden. Außerdem mussten 70.000 Bücher gereinigt werden. Letztlich ist das in den Folgejahren auch gelungen.

Durch Abt Gerhard Hafner hat das Museum einen wesentlichen Zuwachs bekommen. Der Vorarlberger Kunstsammler und Kunstmäzen Kuno Erich Mayer bereicherte das Stift Admont zunächst mit Leihgaben. Danach schenkte er ihm mittelalterliche Kunstschätze aus dem sakralen Teil seiner umfangreichen privaten Gotik-Sammlung von internationalem Rang. Seit 2017 begeistert die Dauerausstellung im eigens dafür adaptierten Museo del Gotico Gäste aus nah und fern.

In den Jahren 2021 und 2022 fanden in den angrenzenden Räumen des neuen Gotik-Museums im Osttrakt zwei bedeutende Ausstellungen statt. Sie widmeten sich dem Themenfeld „Friedrich III. & Maximilian I.“ und zeigten über 200 Leihgaben. Die Bereiche wurden dafür völlig neu nach strengsten musealen Kriterien adaptiert.

Ein Museum für die Region

Mit seinem breiten Angebot, auch an Sonderausstellungen und Kulturveranstaltungen, zieht das Museum des Stiftes Admont seit 2003 jährlich viele Gäste in die Region. In weniger guten Jahren sind es 50.000, in guten Jahren 80.000. Auf Krisenzeiten (Weltfinanzkrise 2007-08, Pandemie) hat unser Museum richtig reagiert und sie gut überstanden. Das gelang dank kluger Entscheidungen der Stiftsleitung: seit 2017 unter Abt Gerhard Hafner und Prior P. Maximilian, seit 2019 zusammen mit Herrn Wirtschaftsdirektor Franz Pichler. Über die heurigen Aktivitäten und Ausstellungen im und rund um das Museum informiert Sie die vorliegende Museumszeitung. 

Architetto: Manfred Wehdorn
Costruttore master Abbey: Lambert Gahbauer
Spazio espositivo: 3.600 m2
Area di utilizzo: 7.600 m2

Il secondo museo più grande della Stiria.
Per ottimizzare il 80 aziende sono stati impiegati.
Apertura del nuovo museo nel Maggio 2003.

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