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pax.online · 1. december 2021

Advent, Advent, gori lučka

Sveče 367526

Advent, advent, gori majhna luč

Sreda, 01.12.2021
Najprej eden, nato dva, nato trije, nato štirje, nato pa je pred vrati dete Kristus. Katerih svetnikov se kristjani spominjajo v adventnem času in kateri običaji spremljajo predbožični čas.

Der Advent und seine Bräuche

Vorfreude ist die bekanntlich schönste Freude. Am 24. Dezember feiern wir Weihnachten. Bis dahin nutzen wir also die Zeit, um uns darauf vorzubereiten. Doch damit ist weder das Abarbeiten von Wunschlisten, noch die Planung des Weihnachtsessens gemeint. Im Advent steht nämlich die Ankunft des Mensch gewordenen Gottes im Zentrum. Christen bereiten sich einerseites auf die Geburt Jesu und zum anderen auf sein Wiederkommen auf Erden vor. Diese Erwartung steckt auch im Namen „Advent“, was sich aus dem lateinischen „adventus“ ableitet und soviel wie „Ankunft“ bedeutet.

Auch wenn die Vorbereitung auf diese heilige Zeit heutzutage eher aus Kekse backen und Lieder singen besteht, war der Advent ursprünglich von Fasten und Verzicht geprägt. Verändert hat sich außerdem die Dauer des Advents. Einst umfasste die Vorbereitungszeit sechs Wochen, bis Papst Gregor I. sie auf vier Wochen kürzte. Einzig und allein in Mailand feiert man jedoch immer noch sechs Wochen lang Advent. Eine Zeit, um die sich auch viel altes Brauchtum rankt.

Adventni venec

Die zündende Idee für den Adventkranz hatte der deutsche Theologe Johann Hinrich Wichern vor rund 180 Jahren. Auslöser waren ihm anvertraute Waisenkinder, die in einem Heim lebten. Nur er weiß, wie oft er die Frage „Wann ist endlich Weihnachten?“ tatsächlich gehört hat. Wahrscheinlich mehr als nur einmal, denn um den Kindern das Warten zu erleichtern, steckte Pfarrer Wichern Kerzen auf ein Wagenrad. Neunzehn kleine und vier große. Die kleinen Kerzen kennzeichneten die Wochentage von Montag bis Samstag. Die großen Kerzen hingegen zündete er an den vier Adventsonntagen an.

Das für den Adventkranz so typische Material, die Tannenzweige, setzten sich erst gegen Ende des 19 Jahrhunderts durch. Heutzutage findet man Adventkränze zudem auch aus Holz, Schmiedeeisen, immergrünen Blättern, Tannenzapfen und sogar aus Plastik und Porzellan. So unterschiedlich sie auch aussehen mögen, eines haben alle gemeinsam: Im Gegensatz zum allerersten Adventkranz tragen sie nur noch vier Kerzen.

 

Adventni koledar

Nur dreißig Jahre nach dem Adventkranz wurde der Adventkalender erfunden. Auch er prägt heute die Bräuche im Advent. Mit den prall gefüllten Adventkalendern von heute hatte der damals entstandene Brauch jedoch nur wenig zu tun. Die ersten Adventkalender bestanden aus einzelnen Bildern, die eines nach dem anderen an jedem Tag im Dezember aufgehängt wurden. Andernorts wischte man stattdessen einfach einen von 24 Kreidestrichen weg. Erst vor rund hundert Jahren kamen die ersten gedruckten Adventkalender auf den Markt. Daraus entwickelten sich Wimmeladventkalender mit Türchen zum Öffnen. Erst später steckten hinter diesen Türchen erstmals auch kleine Schokoladenstücke. Heute hat der Adventkalender einen neuen Hype erreicht: Von Tee, Kosmetika, Spielzeug, Büchern bis hin zu Blütensamen und Pralinen gibt es den Adventkalender in allen möglichen Ausführungen.

 

Barbara veje

Rimskokatoliška cerkev se svete Barbare spominja 4. decembra. Umrla je mučeniške smrti leta 306. Po legendi naj bi jo oče zaprl v stolp, da bi ji preprečil poroko. Ko ji je uspelo pobegniti, jo je lastni oče izdal in obglavil. Menda ga je zadela strela. Mnogi kristjani v njen spomin 4. decembra odrežejo vejico cvetja in jo doma postavijo v vazo. Če so v času božiča v polnem razcvetu, naj bi po starodavnem običaju prinašale srečo. Na ta način naj bi se napovedovale celo poroke.

 

Miklavžev festival

Obwohl sie oft verwechselt werden: Der Heilige Nikolaus hat so gar nichts mit dem Weihnachtsmann zu tun. Während letzterer als Werbegesicht für eine Getränkemarke erfunden wurde, kam der Heilige Nikolaus gegen 280 nach Christus zur Welt und wurde im Jahr 300 zum Bischof von Myra geweiht. Er soll auf das Schicksal dreier Töchter einer bettelarmen Familie aufmerksam geworden sein. Um ihnen eine Hochzeit zu ermöglichen, soll Nikolaus heimlich drei Säckchen mit Gold ins Haus geworfen haben. Darauf baut auch einer der Bräuche im Advent auf. Am Vorabend des 6. Dezember stellen Kinder ihre Stiefel vor die Tür, damit Nikolaus sie mit Süßigkeiten füllt.

 

Marijino spočetje

Maria ist wohl die berühmteste aller Mütter. Der 8. Dezember ist ihr gewidmet. An diesem Tag gedenken die Christen ihrer Gottesmutter, die ohne Sünde gewesen ist. In Österreich ist dieser Tag sogar ein gesetzlich festgelegter Feiertag mit jahrhundertelanger Tradition. Welch große Bedeutung „Maria Empfängnis“ für die römisch-katholische Kirche hat, zeigt sich auch in Rom. So begeht der Papst jedes Jahr diesen Feiertag mit einem an die Jungfrau Maria gerichteten Gebet auf der Piazza di Spagna.

 

Lucien luči

Christen gedenken der Heiligen Lucia am 13. Dezember. Der Legende nach soll sie Kerzen auf dem Kopf getragen haben, um beide Hände zum Transportieren von Essen und Trinken nutzen zu können. Schließlich soll die Heilige Lucia verfolgte Christen in ihren unterirdischen Verstecken versorgt haben. Viele Bräuche im Advent haben sich daraus abgeleitet. In Schweden trägt die älteste Tochter des Hauses einen Kerzenkranz auf dem Kopf und zieht als Lucienbraut durch den Ort. In Oberbayern basteln Kinder kleine Schiffchen in Form von Häusern, die sie mit Kerzen bestücken und in der Dunkelheit in den Fluss setzen. Vielerorts in Italien finden zudem Volksfeste und Lichterumzüge statt. Andernorts stellen Kinder Teelichter ins Fenster, die das Ende der dunklen Tage verkünden.

Wie das Stift Admont die Adventzeit feiert, lesen Sie auf der Seite Advent v opatiji Admont.