Stiftskirche Admont

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Stift Admont Hl Messe Geburtstag Abt (c) Tanja Brunthaler () www
Stiftskirche Admont © Thomas Sattler
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Stiftskirche Admont © Stefan Leitner
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baugeschichte

Die Stifts- und Pfarrkirche, die dem hl. Blasius geweiht ist, wurde nach dem großen Klosterbrand 1865 auf den romanischen und gotischen Fundamenten von Wilhelm Bücher wieder aufgebaut und 1869 geweiht.

Das Kloster in Admont beherbergt nun eine der ersten größten neugotischen Sakralbauten Österreichs.

GESCHICHTE DES STIFTS ZEITACHSE DES STIFTS

Stiftskirche Admont © Stefan Leitner

Architektur

Das Bauwerk – ein basilikales, dreischiffiges Langhaus mit einschiffigem Chor und westlicher Portalvorhalle zwischen zwei kräftigen, 73 und 74 m hohen Türmen – erzielt in seinen mächtigen Dimensionen eine großartige Raumwirkung und hat eine reiche künstlerische Ausstattung aufzuweisen. Dem Admonter Münster diente der Regensburger Dom, als einer der bedeutendsten gotischen Bauten Bayerns, als Vorlage.

Fassadengestaltung

Die Westfassade zeigt Figuren des hl. Benedikt und der hl. Scholastika. Ein Spitzgiebel mit der Figur des Stiftspatrons, des hl. Blasius, bekrönt das Portal. Die romanischen Seitenportale stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. An der Nordseite des Langhauses ließ der Architekt karikierte Köpfe Kaiser Wilhelms I. und Bismarcks in Form von gotischen Wasserspeiern anbringen.

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Stiftskirche Admont © Thomas Sattler
Stiftskirche Admont © Stefan Leitner
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Stiftskirche ©Thomas Sattler
Stiftskirche Admont © Thomas Sattler

Innenraumgestaltung

Der Innenraum gliedert sich in ein dreischiffiges Langhaus mit je fünf Seitenkapellen und je sechs Altären. Das Bild des Marienaltars, Maria Immaculata, von Martino Altomonte (1657-1745) wird umrahmt von 15 geschnitzten Medaillons mit den Rosenkranzgeheimnissen des Bildhauers Josef Stammel. Beide 1726 entstandenen Kunstwerke blieben beim Brand verschont.

 

Elemente

In einer Seitenkapelle befindet sich die berühmte Weihnachtskrippe von Stammel. Sie ist vom 25. Dezember bis 2. Februar geöffnet. Das gotische Kruzifix unter dem Triumphbogen aus dem Jahre 1518 wird Andreas Lackner zugeschrieben. Den Hochaltar aus weißem Carrara-Marmor bekrönt eine Statue des hl. Blasius. Den Chorraum schmücken große, im frühen 18. Jhdt. von Frater Benno Haan geschaffene Wandteppiche.